Über den Verein
Unser Team
Unsere Räume
Unsere großen Bausteine
Zum Begriff "Sexueller Missbrauch"
Unsere Wurzeln
VorUrteile und Mythen über unsere Arbeit

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Wildwasser e.V. in Darmstadt besteht seit 1987 und wurde von Frauen gegründet, die beschlossen haben, das Tabu des sexuellen Missbrauchs von Mädchen und Jungen zu
brechen, das persönliche und gesellschaftliche Schweigen zu beenden und sich zu
engagieren gegen jegliche Form sexualisierter Gewalt. Die ersten Selbsthilfegruppen
boten gegenseitige Unterstützung und brachen die Isolation auf, in der sich viele betroffen
Frauen befanden.
Heute beschäftigt der Verein fünf Mitarbeiterinnen, hat große Räume angemietet und gilt als anerkannte Fachberatungsstelle im Bereich der sexualisierten Gewalt gegen Mädchen und Jungen.
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Tina Budavari |
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Brigitte Braun |
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Jahrgang 1973, Dipl. Sozialarbeiterin,
M.A. Management in Social Organisations
Leitung der Fachberatungsstelle
Finanzen
Öffentlichkeitsarbeit |
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Jahrgang 1961, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin M.A. (DGSv), qualifizierte Fortbildnerin, WenDoTrainerin, Autorin
Prävention,
Aus- und Fortbildung
Supervision
Öffentlichkeitsarbeit |
Renée Escosura-Karger |
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Daniela Wolf |
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Jahrgang 1957,
Dipl.-Sozialpädagogin, Systemische Beraterin (DGSF), systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin
Beratung
Fachberatung
Prozessbegleitung
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Jahrgang 1958 ,
Sozialpädagogin BA, Fachberaterin für Psychotraumatologie
Beratung
Fachberatung
Prozessbegleitung |
Kathrin Bähr |
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Jahrgang 1968, Einzelhandelskauffrau.
Sekretariat |
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 liegen in der Wilhelminenstraße 19, sehr zentral gelegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Sie sind Anlaufstelle für betroffene Mädchen, Frauen und sie unterstützende Personen.
Drei Büros, zwei Beratungsräume, Gruppenraum und Bibliothek, Bad und kleine Küche, sind liebevoll, warm und freundlich gestaltet.
  
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Prävention (pdf-Datei)
ist eine Haltung, verbunden mit Maßnahmen, die dazu dienen, sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Jungen zu verhindern und/oder bereits im Vorfeld zu behindern.
Intervention (pdf-Datei)
soll sexuelle Gewalthandlungen gegen Mädchen und Jungen beenden und ihren Schutz sicherstellen, sowie Unterstützung in der Aufarbeitung bieten
Beratung (pdf-Datei)
bietet Unterstützung in der Aufarbeitung, schonend und achtsam.
Sie kann dafür sorgen, dass Mädchen und Frauen ihre Lebendigkeit, Kreativität und Leichtigkeit wieder finden. Ebenso die Fähigkeit wieder Kontrolle über ihr Leben zu erlangen.
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Der Begriff, der unseren Arbeitsschwerpunkt beschreibt wird mehr und mehr gegen den Begriff der „sexualisierten Gewalt“ ausgetauscht. Dies geschieht um deutlich zu machen, dass es sich in erster Linie um Gewalt handelt und sexuelle Handlungen das Mittel sind. Es geht primär um die Befriedigung von Dominanz-, Macht- und Kontrollbedürfnissen und der Begriff „sexualisierte Gewalt“ weist eher darauf hin, dass allein der Täter aktiv handelt und die Verantwortung dafür trägt.
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liegen in der Tradition der autonomen feministischen Frauenbewegung. Wir arbeiten mit Mädchen und Frauen parteilich, ressourcenorientiert statt defizitär.
Parteiliche Arbeit bedeutet, sich für ein selbstbestimmtes Leben von Mädchen und Frauen einzusetzen. Sie beschränkt sich nicht darauf, Mädchen und Frauen zu helfen, weil ihnen Gewalt widerfahren ist.
Sie hat immer auch das Ziel auf die Aufhebung der Benachteiligung, Ausgrenzung und Unterdrückung von Mädchen und Frauen in unserer Gesellschaft hinzuarbeiten.
Mädchen- und Frauenarbeit ist politisch, wenn sie scheinbar Selbstverständliches infrage stellt und größere, weitere, unübliche Räume anbietet.
Die Grundsätze feministischer, parteilicher Arbeit sind zugleich Grundsätze einer fortschrittlichen, kundInnenorientierten Pädagogik.
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„Ihr arbeitet nicht mit Jungen.“
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Das stimmt. Wir verweisen die Jungen und betroffene Männer an andere geeignete Einrichtungen weiter. Wir arbeiten mit Männern, wenn sie Mädchen, Jungen und Frauen unterstützen wollen.
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„Bei euch arbeiten nur betroffene Frauen.“
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Nein. Hier arbeiten Frauen, die so viel und so wenig von sexualisierter Gewalt betroffen sind, wie Frauen in anderen Einrichtungen auch. |
„Da dürfen keine Männer rein.“
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Stimmt nicht. Hier können auch unterstützende Männer zur Beratung kommen oder über gemischte Arbeitskreise besuchen uns auch Männer. Allerdings seltener. Unsere Räume gehören schon hauptsächlich den Mädchen und Frauen.
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„Ihr glaubt, Frauen tun so was nicht.“
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Falsch. Wir wissen, dass ca. 1/10 der Taten bei sexuellem Missbrauch durch Frauen verübt wird. |
„Dort ist immer alles ganz schwer und traurig.“
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Nein. Manchmal ist es bei uns traurig, ganz ruhig und ernst und manchmal laut, lachend und lustig. Wie verschieden eben die Frauen und Mädchen so sind.
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